ÖBB, Baureihe 1189 von Jägerndorfer Collection

Die insgesamt 16 Lokomotiven der Baureihe 1189/1189.1 wurden in den Jahren 1923 bis 1927 in zwei wesentlichen Baulosen beschafft. Die Maschinen hatten eine Leistung von 1800/1900 kW und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 65/75 km/h. Die Loks wurden für den Einsatz auf den kurvenreichen und steilen Gebirgsstrecken in Österreich konzipiert und dort auch sehr erfolgreich eingesetzt, wo sie anerkannt zuverlässig bis 1979 ihren Dienst verrichteten. Ihre gelenkige Bauart mit ihrem mittigen „Körper“, ihrem langem „Maul“ und ebenso langem „Schwanz“ brachten den markanten Loks den Übernamen „Krokodil“ ein, neben den baulichen Merkmalen eine weitere Parallele zu den Schweizer „Krokodilen“. Auch Einsätze in der Schweiz sind dokumentiert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Maschinen E89 002 und E89 006, wie sie damals bezeichnet waren, in den Werkstätten der SBB instandgesetzt und als “Kompensationseinsatz” von März 1946 bis Februar 1948 auf dem ebenso topografisch schwierigen Streckennetz der SBB in der Schweiz eingesetzt.
Seit Anfang 2018 sind die N-Modelle des ÖBB-Krokodils der Fa. Jägerndorfer Collection in drei unterschiedlichen Ausführungen im Fachhandel greifbar.

  • Nr. JC62010/JC62012, BR1089.05 ÖBB Krokodil grün Ep.III-IV
  • Nr. JC62020/JC62022, BR1189.02 ÖBB Krokodil orange Ep.III-IV
  • Nr. JC62060/JC62062, BR E89 DRG Krokodil blaugrau Ep.II

(Die zweite Artikelnummer gibt jeweils die digital Variante mit Sound an)

Mit diesen drei Modellvarianten lässt sich nahezu die gesamte Geschichte der ÖBB-Krokodile im Modell nachbilden, weitere Varianten sind angekündigt.






Erhältlich im Fachhandel